ALS ICH IN DER GOETHESTRASSE 32 WOHNTE
Bereits im Alter von zehn Monaten zog Werner Behrmann mit seiner Familie nach Bremerhaven in die Goethestraße 32. Das Haus, erbaut 1899, gehörte damals dem Bäcker Meinking, dessen Sohn Hans Jürgen ein enger Freund von Werner wurde. Die beiden Jungen waren unzertrennlich und erlebten gemeinsam viele Abenteuer in ihrer Nachbarschaft. Die Wirren des Zweiten Weltkriegs prägten auch seine Jugend: Im April 1945, kurz vor Kriegsende, erhielt er als knapp 15Jähriger einen Einberufungsbefehl, dem er jedoch durch das Kriegsende nicht mehr nachkommen musste.Nach dem Krieg absolvierte Werner Behrmann eine Lehre als Zimmermann und schloss anschließend ein Studium des Bauingenieurwesens ab. Er arbeitete beim Magistrat Bremerhaven im Amt für Platzund Gleisanlagen, das für die Herstellung von Kinderspielplätzen, Schulhöfen und Sportplätzen sowie für die Unterhaltung der vorhandenen Gleisanlagen zuständig war, später in der Abteilung für Hauptstraßen, wo er unter anderem am Bau der Columbusstraße und der südlichen Anschlussbrücke der Geestebrücke beteiligt war.
In den 1980erJahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Radierung, verfeinerte seine Technik stetig und schloss sich mit Gleichgesinnten zum „Club der Radierer“ zusammen, der bei der ersten Sail 1986 große Aufmerksamkeit erlangte. In den folgenden Jahren widmete sich Behrmann verstärkt seiner Wahlheimat Bremerhaven und hielt Stadtbild, Menschen und Atmosphäre einfühlsam in seinen Radierungen fest.
• Gebundene Ausgabe, Softcover: 96 Seiten
• Verlag: ferval Verlag für Populärwissenschaft und Kunst; Auflage: 300 (März 2026)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3981929748
• ISBN-13: 978-3-9819297-4-4
• Verpackungsabmessungen: 14,8 x 21 x 1,5 cm